Integrierter Gesundheitsdienst Neuerkerode

Wer wir sind.
Der Integrierte Gesundheitsdienst Neuerkerode der Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH bietet eine umfassende medizinisch-psychologische Versorgung, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung ausgerichtet ist.

Die Kooperationsmöglichkeiten der Patientinnen und Patienten sind auf Grund eingeschränkter kognitiver und kommunikativer Möglichkeiten häufig nur in geringem Maße vorhanden, sodass Anamnese, Diagnostik und Behandlung erschwert sind. Um diesem besonderen Bedarf gerecht zu werden, arbeiten wir in einem interdisziplinären und multiprofessionellen Team mit langjähriger Erfahrung.

Wir wissen, wie die Lebenswelt von Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung aussieht, sodass unsere Patientinnen und Patienten von unseren profunden Kenntnissen profitieren können.

Für wen wir da sind.
Unsere Patientinnen und Patienten sind von vielfältigen Beeinträchtigungen betroffen. So arbeiten wir u.a. mit Menschen mit

  • geistiger Behinderung, Mehrfachbehinderung und ausgeprägten Verhaltensauffälligkeiten oder seelischen Störungen
  • geistiger Behinderung und schwer einstellbarer Epilepsie
  • Schwerstmehrfachbehinderungen
  • geistiger Behinderung und Einschränkung der aktiven Sprache bei sonst gut erhaltenem Sprachverständnis

Wechselseitige Beeinflussungen verschiedener Beeinträchtigungen berücksichtigen wir in unserer Behandlung.

Selbstbewusstsein fördern.
Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung bedürfen zur Entwicklung von Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung und zur Übernahme von Eigenverantwortung ein Gegenüber, das dies aktiv unterstützt und fördert. Für uns ist dieser Aspekt ständiger Anspruch.

Enge Abstimmung zwischen den beteiligten Berufsgruppen und Fachdisziplinen.
Der Integrierte Gesundheitsdienst Neuerkerode arbeitet in enger Abstimmung sowohl multiprofessionell zwischen den Berufsgruppen, d.h. den Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten und anderen Berufsgruppen, als auch interdisziplinär, also zwischen den einzelnen Fachdisziplinen der jeweiligen Berufsgruppen, beispielsweise den Allgemeinmedizinern, Neurologen und Psychiatern. Gemeinsame regelmäßige Fallkonferenzen sind bewährter Standard.