Kontinenzberatung

Inkontinenz ist noch immer ein Tabuthema. Dabei betrifft dieses Leiden durchaus Frauen und Männer unterschiedlichen Alters, z.B. nach Geburten, in den Wechseljahren, bei Prostatabeschwerden etc.

Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Zahl der betroffenen Frauen und Männer. Die Lebensqualität wird aus Scham oft eingeschränkt. Viele Betroffene versuchen sich mit Hilfsmitteln aus der Drogerie oder der Apotheke selbst zu helfen, ohne einen Arzt zu konsultieren, wenn eine Inkontinenz besteht. Inkontinenz ist aber kein unabwendbares Schicksal und es gibt mehr Möglichkeiten als Hygienevorlagen zu tragen.

Als pflegerische Ansprechpartner haben wir im Team Experten für Kontinenzförderung und eine Fachkraft für Kontinenzberatung und Beckenboden. Wir nehmen Ihre Fragen und Nöte ernst.

Unsere Pflegeberatung umfasst:

  • die kontinenzbezogene Anamnese
  • die Analyse der Ressourcen
  • die aktivierende Pflege
  • die Beratung zu Trink- und Ernährungsverhalten
  • das Verhaltenstraining unter Berücksichtigung der kognitiven und körperlichen Fähigkeiten
  • das Beckenbodentraining
  • die Beratung zu unterstützenden Hilfsmitteln und Versorgung
  • die Angehörigenberatung
  • die Vernetzung zur Pflegeüberleitung

Unsere Ziele für Sie sind:

  • eine positive Einstellung zum Kontinenz-Problem zu bekommen
  • ein sicherer Umgang mit Hilfsmitteln im Bedarfsfall
  • das erreichen längerer kontinenter Phasen
  • die Verminderung der Symptome der Pollakisurie/Nykturie
  • die Ermöglichung der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben
  • die Hilfe zur Selbsthilfe
  • die Ansprechpartnervermittlung