
Lebenslange Bildungs- und Lernfähigkeit charakterisiert jeden Menschen, da jeder seine Lebenswelt verstehen will und selbst- und mitverantwortlich an ihr mitwirkt und beteiligt ist. Der politischen Dimension emanzipatorischer Erwachsenenbildung kommt somit besondere Bedeutung zu.
1977 nach dem Modell einer Heim-Volkshochschule eingerichtet, hat sich die Erwachsenenbildung für die Bürgerinnen und Bürger Neuerkerodes im Laufe der Jahre zu einem eigenständigen integrativen Lebensbereich entwickelt.
Aus einem inhaltlich und methodisch differenzierten Angebot von Tages- und Abendkursen, Seminaren und speziellen Veranstaltungen können die Bürgerinnen und Bürger selbständig auswählen und sich im Sinne von Autonomie, Partizipation und Lebensqualität persönlich weiterentwickeln. Dazu werden ihre Wünsche und Bedürfnisse weitestgehend berücksichtigt, indem es zu inhaltlichen Absprachen kommt und Auswahlmöglichkeiten geboten werden.
Der Ort zum Leben:
Die gewohnten Dorfstrukturen werden als Lernorte genutzt und in die Kursangebote einbezogen (Systemische Vernetzung). Bildung wird als Prozess aufgefasst und hilft, Kompetenzen zu steigern, für die Wahrnehmung eigener Interessen zu sensibilisieren und selbstbestimmter zu leben. Sie dient auch der Absicherung von Mitbestimmung und Mitwirkung in der Gremienarbeit der Bürgervertretung.
Leitung: Jens Zimmermann, Tel.: 05305-201-204,
Jens.Zimmermann@neuerkerode.de
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