Spargel für die ganze Republik

Die bundesweite Spargelneuheit Spargeligx geht durch Neuerkeröder Hände.

Und hier setzt die Arbeit der acht Neuerkeröder an, die in den Gewächshäusern einer ehemaligen Gärtnerei in Kissenbrück, einem Dorf rund 20 Kilometer von der Evangelischen Stiftung entfernt, jetzt in der Spargelsaison mithelfen, die neue Kulturpflanze für den Versand vorzubereiten.

Thomas Otto (erstes Foto) ist einer der Neuerkeröder, die jeweils vier Erdwürfel mit den zarten Pflänzchen passgenau in einen Topf setzen und dann wiederum einige dieser Töpfe in eine Palette fügen. Dann müssen die Pflanzen noch etikettiert werden. „Es macht mir Spaß mit der Natur zu arbeiten“, sagt Thomas Otto. „Wir müssen hier mit viel Geduld und Gefühl arbeiten. Es braucht eine gute Feinmotorik, die Erde gleichmäßig in die Töpfe einzudrücken und die Pflanze nicht zu beschädigen.“

Wenn Hobbygärtner und Spargelfreunde künftig ihren eigenen Grünenspargel im Gemüsebeet anbauen und ernten können, so haben Neuerkeröder also daran ihren Anteil. Die Außenarbeitsgruppe ist bei Kunden vor Ort. Jetzt also in dem Spargelbetrieb in Kissenbrück. „Es ist eine vielfältige Arbeit, bei der sich für jeden eine Tätigkeit finden lässt, jeder findet seine Möglichkeit mitzuarbeiten.“, sagt Anleiter Tom Barkowski.

Bundesweit werden die neuen Spargelpflanzen jetzt vertrieben. Jahrelang haben Christian Bornstein und Rene Wadas aus Kissenbrück daran gearbeitet, diese robuste Spargelpflanze zu züchten. Sie kann auf Hochbeeten oder im Gemüsegarten gezogen werden. Spargelfreunde und Hobbygärtner können also ihre eigenen Erzeuger werden. Weißer oder grüner Spargel wird aus dem filigranen Grünzeug, das aus gepressten Erdwürfeln rankt.

Silvia Nauen, die im Spargelbetrieb für die Logistik zuständig ist, ist voll des Lobes für die Neuerkeröder: „Das klappt alles absolut gut.“