Was kommt nach der Schule?

Berufliche Orientierung geben und Möglichkeiten in der Beschäftigung aufzeigen: Der Berufsbildungsbereich der Mehrwerk gGmbH informierte Jugendliche mit Handicap und deren Angehörige über Qualifizierungs- und Arbeitsprojekte in der Abteilung Werkstätten (WfbM).

Der Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt sei nicht immer einfach, berichtete Helge Staack, Leiter der Werkstätten. Umso mehr Bedeutung komme etwa dem Berufsbildungsbereich zu, „in dem neue Projekte angestoßen und die Chancen der Jugendlichen verbessert werden“, sagte Staack. So zum Beispiel das in Entstehung begriffene Kompentenzzentrum Grün in der Klostergärtnerei.

Zu Wort kamen an diesem Abend auch Kooperationspartner der Abteilung Werkstätten (WfbM), etwa die Berufsberatung des Jobcenters Braunschweig und der Stadt Braunschweig. Sie hoben unter anderem den pädagogischen Vorteil der Werkstätten hervor, in dem ein geschützter Raum zur Entwicklung geboten werde.

Wie der Schritt von der Schule in die Beschäftigung, der meist auch mit einer räumlichen Veränderung einhergeht, gelingen kann, stellte die Neuerkeröder Wohnen und Betreuen vor. Dabei ging es um Wohnmodelle aber auch Themen wie Freizeitgestaltung und Bürgerbeteiligung. Das Lukas-Werk erläuterte sowohl die Bedeutung als auch die Leistungen der medizinischen Versorgung in Neuerkerode. Im Anschluss standen die Mitarbeitenden allen Gästen für Fragen oder vertiefende Gespräche zur Verfügung. Verköstigt wurden die Gäste durch das Küchenteam des Berufsbildungsbereichs.