SPZ und MZEB

Der Vortrag schildert zunächst die historischen und sozialen Bedingungen, die zur Eröffnung des ersten SPZ in Deutschland vor genau 50 Jahren führten. Anschließend wird die Entwicklung der SPZ getriggert durch § 119 des SGB5 1991 beschrieben. Basierend auf einer Datenerhebung unter den mittlerweile ca. 150 SPZs wird die sehr heterogene Situation 2014 dargelegt.

Im zweiten Teil des Vortrags werden die Bemühungen der Bundesarbeitsgemeinschaft der SPZs um Qualitätssicherung, Standardisierung und Informationsaustausch und Abstimmung geschildert mit dem Ziel, für die Patienten ein Optimum zu erreichen und gegenüber den Kostenträgern einheitlich aufzutreten.

Der dritte Teil beschreibt die Entstehung des SPZ Braunschweig bis zu seiner Gründung 1985 mit den aus Suche um Kompromisse gemachten und noch heute bestimmenden Fehlern und Erschwernissen. Schließlich wird geschildert, wie aus einer Elterninitiative heraus Politik und Ärzteschaft Schritte zur spezialisierten Anschlußversorgung einleiteten, die zu einer Ambulanz für Erwachsene Menschen mit Behinderung unter dem Dach der Stiftung Neuerkerode und schließlich zur Gründung des MZEB Braunschweig führten.

Abschließend wird kurz beschrieben, wie die Überleitung der ehemaligen SPZ-Patienten in die Zuständigkeit des MZEB in Braunschweig erfolgt.

Dr. Ulrich Frank

Hier finden Sie das Abstract als PDF.