Diakoniestation Gifhorn sowie Katrin und Heiko Mennenga stellen „Das Ambulante Haus“ in Gamsen vor

Ein für die Stadt Gifhorn besonderes Projekt, das durch die Investoren Katrin und Heiko Mennenga ermöglicht wird, entsteht an dem ehemaligen Volksbank-Standort in der Ortsmitte von Gamsen. In Kooperation mit der Diakoniestation Gifhorn gGmbH wird „Das Ambulante Haus“ entstehen, dessen Bau voraussichtlich Mitte 2020 beginnt.

v.l. Heike von Knobelsdorff (Pflegedienstleitung Amb. Pflege Diakoniestation Gifhorn), Heiko Mennenga, (Investor) Bianca Usarek (Prokuristin Diakoniestationen Harz-Heide gGmbH), Katrin Mennenga (Investorin), Thomas Fast (Bankdirektor Volksbank BraWo Gifhorn), Volker Wagner (Geschäftsführer Diakoniestationen Harz-Heide gGmbH)

„Das Ambulante Haus“ beherbergt nach seiner Fertigstellung, die im 1. Quartal 2021 geplant ist, die Verwaltung eines ambulanten Dienstes der Diakoniestation Gifhorn gGmbH, die Hauptmieterin der Räumlichkeiten sein wird, sowie eine von ihr betriebene Tagespflege mit 20 Pflegeplätzen pro Tag. „Hier schließen wir eine Lücke im Pflegeangebot: Wenn die häusliche Pflege tagsüber zu Hause nicht ausreicht, die stationäre Pflege aber bisher nicht notwendig ist, sind wir mit der Tagespflege genau die richtigen Ansprechpartner“, erläuterte Volker Wagner, Geschäftsführer der Diakoniestation Gifhorn, die Entscheidung, eine Tagespflege in Gamsen zu eröffnen.

Des Weiteren ist eine Pflege-Wohngemeinschaft für maximal 12 Personen geplant. Diese Wohnform bietet die Möglichkeit, zusammen mit Gleichaltrigen zu leben und gemeinsam Unterstützung zu erhalten – ohne auf Privatsphäre und Eigenständigkeit verzichten zu müssen. Die Bewohnerinnen und Bewohner leben in eigenen, kleinen Wohnungen, in die sie sich jederzeit zurückziehen können. Gleichzeitig besteht aber auch die Möglichkeit, in der Gemeinschaftsküche zusammen Aktivitäten durchzuführen.

Sieben barrierefreie Wohnungen, deren zukünftige Mieter „Service-Wohnen“ hinzubuchen können, werden ebenfalls Platz in dem Neubau finden. Service-Wohnen heißt, dass außer dem Mietvertrag auch ein Servicevertrag abgeschlossen werden kann. Mit dem Einzug in eine der Wohnungen steht den Bewohnerinnen und Bewohnern eine Vielzahl von Angeboten und Wahlleistungen zur Verfügung, die den Alltag erleichtern und ein hohes Maß an Sicherheit bieten. Diese sind z.B. Reinigung der Wohnung, Putzen der Fenster oder Inanspruchnahme von Pflegeleistungen durch einen ambulanten Dienst.

Besonders freuen sich Heiko und Katrin Mennenga über die Idee, Alt und Jung unter einem Dach zu vereinen. Denn auch eine Kindertagesstätte, die Platz für zwei Gruppen haben soll, wird neben der Tagespflege im Erdgeschoss einziehen. „Tür an Tür mit den Senioren zu sein, macht diese Kita zu etwas Besonderem und das Miteinander der Generationen ist spannend und abwechslungsreich“, ist sich Katrin Mennenga sicher. Ein Begegnungsraum, der zur Tagespflege gehört, wird durch eine Tür mit der KiTa verbunden. Und auch im Garten wird ein Tor zwischen beiden Einrichtungen die Generationen verbinden.