Lockerung des Besuchsverbots // Pflege- und Betreuungseinrichtungen der ESN legen Hygienepläne vor

Nachdem das Land Niedersachsen das Besuchs- und Betretungsverbot für Einrichtungen der Pflege und Behindertenhilfe gelockert hat, haben die Einrichtungen der Evangelischen Stiftung Neuerkerode in den vergangenen Tagen Hygienepläne und Besuchskonzepte entwickelt, um eine Rückkehr zur Normalität in kleinen Schritten zu ermöglichen.

Dies gilt im Besonderen für das Senioren- und Pflegezentrum Bethanien, das dazu gehörige Haus St. Vinzenz, das Haus der helfenden Hände in Beienrode, den Theresienhof in Goslar sowie die Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH.

Zur Umsetzung der Hygienepläne ist allerdings die Zustimmung der für die Einrichtungen zuständigen Gesundheitsämter, bzw. der zuständigen Heimaufsichten notwendig. Solange diese Genehmigungen nicht vorliegen, können nach wie vor keine Besucher empfangen werden. Sobald es hierzu aktuelle Informationen gibt, werden die Angehörigen der betreuten Menschen sofort informiert.

Mit dem Ziel, das Einschleppen und die Verbreitung des Corona-Virus in den Pflege- und Betreuungseinrichtungen zu vermeiden, werden voraussichtlich folgende Sicherheitsmaßnahmen und Hygieneregeln nötig sein:

  • Es wäre nur eine Person zum Besuch pro Bewohner im Pflegeheim, bzw. in der Betreuungseinrichtung zugelassen.
  • Die Besuche müssten im Vorfeld angemeldet werden.
  • Die Besuche würden in extra dafür hergerichteten Räumen stattfinden, in denen der vorgeschriebene Mindestabstand zwischen Bewohner und Besucher eingehalten werden könnte. Somit wäre eine mögliche Verbreitung des Virus in andere Teile der Einrichtung nicht möglich.
  • Das Tragen einer kompletten Schutzausrüstung, bestehend aus Kittel, Mund-Nasen-Maske und Handschuhen, wäre für den Besucher verpflichtend.
  • Die Besuchszeit würde voraussichtlich reglementiert, zum Beispiel auf maximal 30 Minuten.

Die Geschäftsführungen der Pflege- und Betreuungseinrichtungen sind sich bewusst, dass diese Sicherheitsmaßnahmen außergewöhnlich anmuten. Sie sind jedoch unumgänglich, wenn die ihnen anvertrauten Menschen weiterhin vor einer Covid-19-Infektion geschützt werden sollen.