Maßnahmen der ESN-Unternehmensgruppe gegen Corona-Virus

Die Unternehmensgruppe der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (ESN) hat zahlreiche Maßnahmen getroffen, um die weitere Verbreitung des Corona Virus/Sars-CoV-2 einzudämmen.

„Diese Regelungen sind für uns unumgänglich, denn unsere Mitarbeitenden sind in Einrichtungen tätig, die im Hinblick auf Infektionsschutz in ganz besonderer Weise sensibel sein müssen. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir diese Maßnahmen zum Schutz der uns anvertrauten Klienten und Patienten, Senioren, aber auch Menschen mit Beeinträchtigung ergreifen müssen“, erläutert Jessica Gümmer-Postall, Personalvorstand der ESN.

Im Einzelnen gelten folgende Regelungen:

Gesamte Unternehmensgruppe

  • Sämtliche geplante Events wie der Zukunftstag am 26. März, der Inklusionslauf in Neuerkerode und der Kräutertag in Riddagshausen (beides am 26. April) wurden abgesagt.
  • Um zu gewährleisten, dass alle gesunden Mitarbeitenden in den Einrichtungen der ESN tätig sein können, hat die Unternehmensgruppe an verschiedenen unternehmenseigenen Standorten wie der Fachschule und beim Familienentlastenden Dienst in Braunschweig sowie der Fachschule und der Kita in Neuerkerode ab dem 16. März 2020 eine dezentrale Kinderbetreuung in Kleingruppen organisiert. Diese kann von Mitarbeitenden in Anspruch genommen werden, die aufgrund der Kita- und Schulschließungen keine Betreuung für ihre Kinder haben und diese nicht Privat organisieren können.
  • Für alle Mitarbeitenden liegt ein Verbot für sämtliche Dienstreisen vor. Interne und externe Fortbildungen sind abgesagt.
  • Termine mit Gästen oder Kooperationspartnern wurden und werden in allen Gesellschaften abgesagt, bzw. auf Telefonkonferenzen oder Abstimmungen per E-Mail verlagert.
  • Alle Mitarbeitenden werden regelmäßig durch Hygieneteams geschult und informiert.

Dorf Neuerkerode und alle anderen ESN-Einrichtungen der Behindertenhilfe

  • Besucher und Mitarbeitende, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben, dürfen ab sofort die Einrichtungen nicht mehr betreten.
  • Die Angehörigen und Betreuer der Menschen mit Beeinträchtigung wurden darüber informiert, dass nur die nötigsten Besuche erfolgen dürfen.
  • Die Führungen durch das Dorf Neuerkerode sind bis auf weiteres ausgesetzt.
  • Für die betreuten Menschen werden Informationsveranstaltungen zum Schutz vor ansteckenden Krankheiten in leichter Sprache organisiert.
  • Wohnpraktika finden bis auf weiteres nicht statt.
  • Auf Exkursionen und Gruppenreisen wird verzichtet.
  • Die Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Rautheim, die Klostergärtnerei in Riddagshausen und der Kuba-Bildungscampus in Wolfenbüttel werden für Besucher/externe Kunden geschlossen.
  • Im „Biermanskis“ in Neuerkerode und im Café Parkblick im Pflege- und Seniorenzentrum Bethanien erfolgt eine Bewirtung nur für Bewohnerinnen und Bewohner.
  • Der Trödelladen bleibt geschlossen, wir können derzeit keine Spenden annehmen!

Krankenhaus Marienstift

  • Es findet keine Behandlung von ambulanten Patienten statt, die vom Krankheitsbild über die regulären Wege (Telefonnummer: 116 117) beraten und betreut werden müssen.
  • Menschen mit akuten Symptomen des Virus ist das Betreten das Krankenhaus verboten. Zur Versorgung begeben sich diese Personen zu dem entsprechend ausgezeichneten Aufnahmezelt neben der Theodor-Fliedner-Kirche (Hinterseite des Krankenhauses) auf dem Marienstift-Gelände. Von dort aus können sie telefonischen Kontakt mit der Zentralen Notaufnahme des Krankenhauses herstellen und es wird ihnen geholfen.
  • Vom Besuch von Patienten bittet das Krankenhaus – soweit wie möglich – abzusehen, um ein mögliches Infektionsrisiko zu minimieren.
  • Weitere einschränkende Maßnahmen befinden sich in der Vorbereitung.

Suchthilfe-Einrichtungen Lukas-Werk Gesundheitsdienste

  • Für die Fachklinik Erlengrund, die Fachambulanzen (Braunschweig, Goslar, Northeim, Peine, Helmstedt, Wolfenbüttel) und für die Tageskliniken in Braunschweig und Northeim wurde ein Besuchsverbot für externe Besucher ausgesprochen.
  • Das Café Clara in Wolfenbüttel schließt vorübergehend.

Stationäre Altenhilfe-Einrichtungen

  • Besucher und Mitarbeitende, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben, dürfen ab sofort die stationären Altenhilfe-Einrichtungen (Senioren- und Pflegezentrum Bethanien Braunschweig, Haus der helfenden Hände Beienrode) nicht mehr betreten.
  • Der Landkreis Goslar hat ein allgemeines Besuchsverbot für Alten- und Pflegeheime ausgesprochen. Somit sind Besuche im Theresienhof Goslar ab sofort und zunächst bis zum 13. April nicht möglich.

Tagespflegen der Diakoniestationen Harz-Heide

  • Vorerst werden die Tagespflegen in Beienrode, Goslar, Braunschweig-Riddagshausen, Isenbüttel und Meinersen nicht geschlossen. Sollte sich dies ändern, greifen die gleichen Regularien wie in den stationären Einrichtungen.

Ambulante Pflege

  • Die Aufrechterhaltung der Versorgung von Patienten ist unbedingt erforderlich. Die Priorität in der Betreuung liegt bei den Menschen, die ohne Angehörige leben und dringend auf Hilfe angewiesen sind.