Mit Schwung ins Berufsleben

In der Theodor-Fliedner-Kirche wurden rund 30 neue Auszubildende der Berufsfachschule für Altenpflege am Marienstift feierlich begrüßt

Ein großes buntes Schwungtuch erhebt und senkt sich in  der Theodor-Fliedner-Kirche am Marienstift. Schüler der Berufsfachschule für Altenpflege im zweiten Ausbildungsjahr halten und schwingen es durch die Luft, auf den Wellen, die das Tuch schlägt, hüpft ein Ball sanft über das Tuch ohne herunter zufallen. "Eine solche Aktion in einer Kirche ist ein bisschen verrückt und gelingt nur, wenn möglichst viele mitmachen, mit vielen Händen, die anfassen", sagte Ruth Berger, Seelsorgerin am Marienstift und leitende Schwester der Diakonischen Gemeinschaft bei der Andacht, mit der die neuen Auszubildenden der Berufsfachschule für Altenpflege begrüßt wurden. 

Der Begrüßungsgottesdienst wurde gemeinsam mit dem zweiten Ausbildungsjahrgang geplant und durchgeführt. "Zu Beginn unserer Ausbildung hier waren manche von uns aufgeregt", berichtet eine Schülerin. Viele hätten sich gefragt, was sie erwartet, wer die neuen Mitschüler sind und welche Rolle das christlich-diakonische Profil am Marienstift spielt. "Heute können wir sagen: die Aufregung hat sich gelohnt. Es sind tiefe Freundschaften entstanden. Wir schätzen den respektvollen Umgang  miteinander, die Gemeinschaft und den Zusammenhalt."

Die neuen Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Altenpflege werden nun drei Jahre lang theoretisch und praktisch ausgebildet, in ihren persönlichen Kompetenzen und Fähigkeiten gefördert und in die Gestaltung von Lernprozesse aktiv einbezogen. "Gehen Sie mit Schwung und Offenheit in Ihre neue Klasse und in die vielen Praxiseinheiten im Laufe Ihrer Ausbildung", gaben Ruth Berger und die Schüler des aktuellen 2. Ausbildungsjahres den Neuen mit auf den Weg. "Die Bewegung in der Gemeinschaft wird Sie stärken."