Neujahrsempfang im Theresienhof

Anlässlich des diesjährigen 50. Geburtstages des Senioren- und Pflegeheims Theresienhof fand am Mittwoch, 16. Januar 2019 ein Neujahrsempfang statt.

Zu den Gästen gehörte auch Goslars Erste Kreisrätin Regine Körner, außerdem stießen Freunde des Hauses, Mitarbeitende und ehrenamtlich Tätige sowie Bewohner auf das Jubiläum an.

Ulrich Zerreßen, Geschäftsführer und Heimleiter, gab in seiner Ansprache einen kurzen Abriss zur Geschichte des Theresienhofes, von Beginn bis in die Neuzeit. Ein wichtiger  Schritt, ohne den es den Theresienhof heute nicht in der Form geben würde, sei der Kauf durch die Evangelische Stiftung Neuerkerode im Jahr 1968 gewesen. Denn bereits im Folgejahr wurde der Betrieb als Seniorenheim aufgenommen.

Zum Rückblick gehörten natürlich auch die Ereignisse des Hochwassers im Sommer 2017 und die damit verbundene Evakuierung der Bewohner. Wie Ulrich Zerreßen erklärte, sei es nur durch die Patronatserklärung der Evangelischen Stiftung Neuerkerode und der damit verbundenen finanziellen Unterstützung möglich gewesen, dass die Mitarbeitenden bleiben und der Theresienhof gehalten werden konnte. Auch für die Hochwasser- und Katastrophenhilfe durch das Land Niedersachsen und die Unterstützung des Landkreises Goslar seien allen Beteiligten sehr dankbar.

Nach dem Blick zurück informierte Zerreßen über die geplanten Aktivitäten im Jahr 2019. Ein besonderes Augenmerk galt hierbei den Umbau- und Neubauplänen für den Theresienhof und deren Umsetzung, die in diesem Jahr beginnt.

Der Neubau erfolgt auf dem ehemaligen Standort der zum Teil bereits abgerissenen Gebäude Buche und Tanne. Besonders gelungen, so Zerreßen, sei die Planung, da das Höhenniveau so angepasst wurde, dass nach Fertigstellung alle Gebäude miteinander verbunden sind und man trockenen Fußes durch die Einrichtung gehen kann. Die Fertigstellung ist für 2020 geplant.

Dann bietet der Theresienhof 42 Pflegeplätze im Demenzkompetenzzentrum, 26 Pflegeplätze für Suchterkrankte und 73 Plätze für vollstationäre Standardpflege, Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege und Krankenhausanschlusspflege. Darunter fallen auch Pflegeplätze in den Spezialgebieten Junge Pflege, Pflege von Wachkomapatienten (selbstatmend) sowie in der palliativen Pflege. Des Weiteren bietet der Theresienhof bereits jetzt 19 altengerechte Wohnungen im Haus Lärche an, für die eine ambulante Pflege hinzugebucht werden kann.

Zerreßen betonte, dass in diesem entstehenden Quartier das sektorenübergreifende Versorgungsnetzwerk beispielhaft sei, da die Diakoniestation Goslar gGmbH mit ihrem Angebot der ambulanten Pflege sowie die SAPV Harz-Heide gGmbH als Stützpunkt des Palliativ-Netzwerks in Goslar ebenfalls dort einziehen werden. Die Tagespflege der Diakoniestation Goslar ist bereits seit April 2018 im Theresienhof ansässig. Außerdem besteht die Absicht, dass die Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH dort zukünftig eine Wohngruppe mit neun Wohnplätzen für Suchterkrankte anbietet.