Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Sozialdezernentin Dr. Christine Arbogast besuchten das Haus St. Vinzenz

Um einen Eindruck von dem insgesamt 6.000 Quadratmeter großen, sanierten Gebäudekomplex zu bekommen, besuchten Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Sozialdezernentin Dr. Christine Arbogast am Donnerstag die beiden Seniorenhilfe-Angebote, die zum Netzwerk der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (ESN) gehören.

Das ehemalige Braunschweiger Krankenhaus St. Vinzenz in der Bismarckstraße 10 ist innerhalb der vergangenen zwei Jahre umfangreich saniert worden. Bereits Anfang April konnten – trotz Corona-Krise – die ersten Bewohner in die stationäre Altenpflege-Einrichtung einziehen. Auch die Tagespflege St. Vinzenz der Diakoniestation Braunschweig im Gartengeschoss ist seit September in Betrieb.

Um einen Eindruck von dem insgesamt 6.000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex zu bekommen, besuchten Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Sozialdezernentin Dr. Christine Arbogast am Donnerstag die beiden Seniorenhilfe-Angebote, die zum Netzwerk der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (ESN) gehören. Sie erhielten unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen eine Führung durch das Haus. Neben Volker Wagner, Geschäftsführer Diakoniestation Braunschweig, und Ulrich Zerreßen, Geschäftsführer Bethanien und Haus St. Vinzenz, begleitete auch ESN-Direktor Rüdiger Becker die Gäste.

„Die Eröffnung mitten im Corona-Lockdown war für uns ein ganz wichtiges Zeichen, denn auch während einer Pandemie hört die Nachfrage nach Pflegeplätzen nicht auf. Wir haben einen Versorgungsauftrag und haben uns ganz bewusst dazu entschieden, den pflegebedürftigen Menschen, die auf einen Heimplatz warten, zu helfen“, erläuterte Rüdiger Becker. „Mit der Eröffnung unserer sechsten Tagespflege im St. Vinzenz schließen wir außerdem die Lücke im Pflegeangebot ein Stück mehr: Wenn die ambulante Versorgung tagsüber zu Hause nicht ausreicht, eine stationäre Aufnahme aber bisher nicht notwendig ist, ermöglichen wir einerseits, dass der pflegebedürftige Mensch so lange wie möglich in der eigenen Wohnung bleiben kann, andererseits entlasten wir tagsüber die pflegenden Angehörigen.“ Im November 2020 eröffnet die siebte Tagespflege der Diakoniestationen Harz-Heide im neuen Quartier St. Leonhard in Braunschweig.

Oberbürgermeister Ulrich Markurth äußerte sich positiv zum neuen Angebot: „Ich freue mich über die zentral in der Stadt gelegene Einrichtung. In einer älter werdenden Gesellschaft sind wir darauf angewiesen, dass die Träger der freien Wohlfahrtspflege Angebotsstrukturen schaffen, die auch für die pflegebedürftigen Menschen in unserer Stadt Unterstützung oder auch ein neues Zuhause bieten.“

„Es ist schön, dass es ein neues, modernes Angebot für Tagespflege und auch für stationäre Pflegeplätze gibt“, ergänzte Sozialdezernentin Dr. Christine Arbogast. „Die Menschen werden heute erfreulicherweise immer älter, das bedeutet aber auch, dass viele irgendwann fremde Hilfe benötigen. Die Angehörigen können es oft nicht alleine leisten und nicht immer besteht die Möglichkeit der familiären Pflege.“