Viele Menschen, viele Ideen.

Über uns

Wir sind die Evangelische Stiftung Neuerkerode.

Was ist eine Stiftung?
Stellen Sie sich vor:
Ein Mensch hat sehr viel Geld.
Er will nicht sein ganzes Geld für sich selbst benutzen.
Er will einen Teil davon abgeben.
Er will, dass etwas Gutes mit dem Geld passiert.
Er entscheidet zum Beispiel:
Kranke Kinder sollen damit Hilfe kriegen.
Oder seltene Tiere sollen damit geschützt werden.
In schwerer Sprache heißt das:
Der Mensch gründet eine Stiftung.

Und was ist Neuerkerode?
Neuerkerode heißt ein Dorf in Niedersachsen.
Niedersachsen ist ein Teil von Deutschland.
Vom Dorf Neuerkerode aus machen wir unsere Arbeit.

Was ist unsere Aufgabe?

Es gibt Menschen, die besondere Betreuung brauchen.
Zum Beispiel im Bereich Wohnen oder Arbeit oder Gesundheit.
Sie können zu uns kommen.
Wir betreuen sie.
Und wir fördern sie.

Fördern heißt:
Zusammen mit ihnen finden wir heraus:
Was können sie?
Und was wollen sie noch lernen?
Wir helfen ihnen beim Lernen.

Das Ziel ist:
Sie leben möglichst selbst-ständig.
Und sie können möglichst viel mitmachen und mitreden.

Unsere Leitung

Pfarrer Rüdiger Becker leitet die Stiftung.
Das bedeutet:
Er ist verantwortlich für das,
was bei uns passiert.
Er passt auf, dass unsere Arbeit gut läuft.

Was ist uns wichtig bei unserer Arbeit?

  • Jesus Christus ist unser Vorbild.
    Er hat auf seine Mitmenschen geachtet.
    Er hat sie ernst genommen.
    Er hat sie so angenommen,
    wie sie waren.
    Wir wollen es auch so machen.  
  • Wir wollen mehr Gerechtigkeit in unserem Land.
    Gerechtigkeit ist, wenn alle Menschen gleiche Rechte bekommen.
    Zur Zeit bekommen in unserem Land
    nicht alle Menschen gleiche Rechte.
    Manche Menschen sind benachteiligt.
    Zum Beispiel:
    Menschen mit Behinderung. 
  • Wir gehen vorsichtig mit den Dingen um,
    die uns die Natur gibt.
    Zum Beispiel:
    Mit Pflanzen und Tieren.
    Mit Wasser und Luft.
    Wir passen auf, dass diese Dinge gesund bleiben.
    Denn wir brauchen sie zum Leben.

Wie fing alles an?

Früher ging es Menschen mit Behinderung schlecht.
Niemand kümmerte sich um sie.
Sie durften nicht zur Schule gehen.
Sie durften keine Berufe lernen.
Ärzte behandelten sie nicht richtig.

Damals lebte Pfarrer Gustav Stutzer in Erkerode.
Er sah, wie schlecht Menschen mit Behinderung lebten.
Er wollte, dass es ihnen besser geht.
Dass sie gut versorgt werden.
Dass sie die Hilfe bekommen,
die sie brauchen.

Stutzer fing an, Geld zu sammeln.
Er lernte Luise Löbbecke kennen.
Sie war eine reiche Frau.
Sie wollte mit ihrem Geld anderen Menschen helfen.
Sie gab Stutzer sehr viel Geld.

Nach 1 Jahr hatte Stutzer genug Geld.
Er kaufte ein Haus.
Er bot Menschen mit Behinderung an:
Ihr könnt in dem Haus wohnen.
Das war der Anfang vom Dorf Neuerkerode.

Doktor Oswald Berkhan half Stutzer.
Berkhan war ein Arzt.
Er kümmerte sich um die Gesundheit
von den Bürgern in Neuerkerode.

Neuerkerode heute

Heute stehen viele Häuser in Neuerkerode.
Außer den Wohn-Häusern sind dort:

  • eine Kirche
  • ein Dorf-Gemeinschafts-Haus
  • ein Kranken-Haus
  • Häuser, in denen gearbeitet und gelernt wird
  • und Häuser für die Freizeit,
    zum Beispiel: eine Turnhalle.

In Neuerkerode gibt es mehrere Läden.
Zum Beispiel:

  • einen Kiosk
  • einen Lebens-Mittel-Laden
  • einen Kleider-Laden
  • einen Blumen-Laden
  • und einen Bücher-Laden.

In Neuerkerode ist es wie in einem richtigen Dorf.
Die Menschen wohnen und arbeiten hier nicht nur.
Sie feiern auch Feste.

Schön sind zum Beispiel:

  • der Weihnachts-Markt
  • das Sommer-Fest
  • und das Musik-Fest „Rock an der Wabe“.

Viele Menschen aus anderen Orten
kommen und feiern mit.

Kommen auch Sie zu uns nach Neuerkerode!
Wir zeigen Ihnen gern unser Dorf!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!