Braunschweiger Handchirurg erneut unter den Top-Medizinern

Dr. med. Niels Benatar, Chefarzt der Klinik für Handchirurgie und angeborene Handfehlbildungen im Braunschweiger Krankenhaus Marienstift, zählt dieses Jahr erneut zu den "Top-Medizinern" in seinem Fachbereich.

Foto: Bernhard Janitschke

Dr. med. Niels Benatar wird in der Ärzteliste 2019 des Magazins FOCUS-Gesundheit geführt. Die entsprechende Ausgabe mit dem Titelthema „Ärzteliste 2019“ ist im April 2019 erschienen und zeigt auf, welche Mediziner aus dem Fachbereich Handchirurgie zu Deutschlands Besten gehören. In die Bewertung gingen unter anderem Empfehlungen von Ärzten, Fachkollegen und Patienten sowie Auswertungen von Publikationen ein. Mit seiner erneuten Benennung zählt Dr. med. Niels Benatar bereits seit vielen Jahren zu Deutschlands Top-Medizinern.

Die erfolgreiche Klinik für Handchirurgie und angeborene Handfehlbildungen wurde am 1. Januar 1997 unter der Leitung von Dr. med. Niels Benatar im Krankenhaus Marienstift gegründet. Planbare und nicht notfallmäßige operative Behandlungen von erworbenen Erkrankungen und verletzungsbedingten Funktionsstörungen zählen zum Leistungsspektrum der spezialisierten Klinik. Einen besonderen überregionalen Schwerpunkt bildet die Behandlung und die langjährige Nachsorge von Kindern mit angeborenen Handfehlbildungen. Patienten aus Niedersachsen, der gesamten Bundesrepublik sowie dem Ausland suchen Dr. Benatar und sein Team in Braunschweig auf.

Vier Fragen an Dr. med. Niels Benatar

1.    Sie leiten seit inzwischen 23 Jahren die Klinik für Handchirurgie und angeborene Handfehlbildungen am Marienstift – Routine oder immer noch Abenteuer?  --  Routine ist für mich nur das frühe Aufstehen um 5.00 Uhr und der Beginn meines Klinikalltages um 6.00 Uhr.  Alles andere ist Abenteuer-Pur.  Ich lerne ständig dazu!

2.    Warum haben Sie sich damals für das Marienstift, als eher kleines Krankenhaus, entschieden?  Mir war ein überschaubares christliches Krankenhaus und die Neugründung einer eigenen und selbständigen Klinik wichtig.  Ich hatte schon viele Jahre vor Aufnahme meiner Tätigkeit im Marienstift am 01.01.1997 sehr genaue Vorstellungen davon, wie die Klinik aussehen sollte, wie die Abläufe sein müssten, die Dokumentation, die OP-Instrumentensiebe, das Logo für die Klinik, die Schwerpunktbildung und auch das große überregionale Einzugsgebiet.

3.       Zu Ihnen kommen Patienten aus dem inner- und außereuropäischen Ausland – spielen die unterschiedlichen Kulturkreise, aus denen Ihre Patienten kommen, eine Rolle bei Ihrer Arbeit?   Und wie!

4.    Gibt es Patienten, an die Sie sich besonders intensiv erinnern?   Ich kann mich sogar an viele Patienten sehr gut erinnern, an die Gesichter, an die intraoperativen Befunde, an die Verläufe und an die vielen beglückenden Momente.  --  Manchmal gibt es seltsame und unerwartete Begegnungen mit Patienten, z.B. ein Junge, der mir bei der Expo in Hannover über den Weg lief und mich begrüßte und meine Familie kennenlernen wollte, die Mutter eines von mir operierten Kindes, die ich zufällig im Flugzeug in Birmingham traf oder ein Patient, der mich am Flughafen in Tel Aviv ansprach, weil ich ihn Jahre zuvor operiert hatte.  In der Stadt, im Museum, im Theater und im Kino kommt es fast ständig zu ähnlichen Begegnungen.