„Ein Ort, der viel Stärke und Selbstbewusstsein ausstrahlt“

Grünen-Politiker informierten sich über Evangelische Stiftung Neuerkerode

Künstler Magnus Kleine-Tebbe (Zweiter von rechts) im Gespräch mit den Grünen-Politikern (von links) Heiner Scholig, Anja Piel, Christiane Wagner-Judith, Holger Barkhau und Maaret Westphely.

Dass die Evangelische Stiftung Neuerkerode und ihre Gesellschaften ein besonders gelungenes Beispiel für Teilhabe, Inklusion und Nachhaltigkeit sind sowie über eine enorme Strahlkraft in der Region verfügen, ist auch den Politikern aus der Landeshauptstadt nicht verborgen geblieben. Ein Grund also für mehrere Mitglieder der Grünen-Landtagsfraktion im Rahmen einer Tour durch Niedersachsen in Neuerkerode Halt zu machen. Die Fraktionsvorsitzende Anja Piel mit den Abgeordneten Heiner Scholig und Maaret Westphely sowie Christiane Wagner-Judith und Holger Barkhau vom Ortsverband nahmen sich viel Zeit, um Dorf sowie Bürgerinnen und Bürger kennenzulernen. Beim Rundgang mit Marcus Eckhoff, Geschäftsführung Betreuen und Wohnen/Werkstätten, Dr. med. Michael-Mark Theil, Chefarzt Integrierter Gesundheitsdienst, Dirk Poppinga, Regionalleitung Ambulant Betreutes Wohnen in Braunschweig und Wolfsburg,  Beate Oertel, Leitung Begleitender Dienst/Berufsbildungsbereich, Carsten Wolters, Gemeinsame Mitarbeitervertretung sowie Patrick Doil und Ralf-Dieter Kürschner von der Bürgervertretung informierten sich die Politiker über Entwicklungen, Angebote und Möglichkeiten vor Ort. Dabei beeindruckte Piel besonders das „Miteinander auf Augenhöhe“ sowie die „gut gelebte Bürgerbeteiligung“.

Letztere kam etwa bei den Planungen zur Gestaltung des Dorfplatzes und der Gedenkskulptur zum Tragen. Bei einem Stopp im Dorfgemeinschaftshaus berichteten Künstler Magnus Kleine-Tebbe und Patrick Doil den Landtagsabgeordneten von gegenseitigen Ideen, Anregungen und Entscheidungsprozessen in den Versammlungen. „Magnus Kleine-Tebbes Schilderung, wie ihn ein Bewohner einen entscheidenden Hinweis zur Gestaltung der Skulptur gegeben hat, zeigt beispielhaft, dass alle Menschen von einer inklusiven Gesellschaft profitieren, nicht nur Menschen mit besonderen Bedarfen“, erklärte Piel. Die Landtagsfraktionsvorsitzende der Grünen betonte, dass Neuerkerode ein Ort sei, der viel Stärke und Selbstbewusstsein ausstrahlt, und kündigte an, den Kontakt zu intensivieren. So seien etwa weitere Gespräche und Besuche schon in Planung.