Expressive Werke im archäologischen Umfeld

"Ausgrabungen Villa Luise - Alt und neu", so lautet der Titel einer Ausstellung, die Neuerkeröder Künstler der Villa Luise im 'paläon' dem Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere eröffnet haben.

Ganz unterschiedliche Handschriften zeigen die Werke, die Neuerkeröder Künstler in der Weite des Restaurants 'Flintstone' der Evangelischen Stitung Neuerkerode im Schöninger 'paläon' derzeit ausstellen.

Marcus Eckhoff, Geschäftsführer der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH (Fotos oben), betonte die "klare, direkte und ausdrucksvolle" Sprache der ausgestellten Bilder und Skulpturen der Neuerkeröder Künstler. "Unter dem Sammelbegriff "Art Brut" wirkt hier eine antiakademische Ästhetik." Die Ausstellung reflektiere "ganz große Kunst unterschiedlicher Sichtweisen zum Thema", so Eckhoff. Es eröffne sich so auch "eine spannende Welt, in der sich Realität und Vision begegnen."

Die Bilder und Skulpturen im Umfeld archäologischer Entdeckungen sind expressive Werke, in denen der Mensch in seinem Lebensumfeld im Vordergrund steht. Bemerkenswert dabei die Werke beispielsweise von Christoph oder Harald Lemanowitz und Sibylle Kautz. 

"Hier in Schöningen können wir der Gattung Mensch alle Fähigkeiten nachweisen, die ihn zum Menschen machen", so der Geschäftsführer des 'paläon", Florian Westphal. Er verwies darauf, dass das 'paläon' zusammen mit der Evangelischen Stiftung Neuerkerode bereits viele Bildungs-Veranstaltungen durchgeführt habe. "Kunst funktioniert hier im 'paläon' wirklich gut."

Barbara Ranke aus der Neuerkeröder Tagesförderung stellte die Künstler der 'Villa Luise' vor und führte in ihre jeweilige kreative Ausdrucksweise ein. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage durch den Musikbereich Neuerkerodes. Bereits bei Ende der Veranstaltung hatten begeisterte Besucher der Ausstellung Bilder und Skulpturen gekauft.

Die Ausstellung ist bis Ende April in den Räumlichkeiten des 'Flintstone' zu sehen.