Segelschiff und Philippinien

Die Neuerkeröder Peter und Paul Kirche war nahezu bist auf den letzten Platz gefüllt, als der traditionelle Weltgebetstag am ersten Freitag des März gefeiert wurde.

Jedes Jahr bereiten Frauen aus einem anderen Land den Gottesdienst mit Liedern, Texten und Gebeten vor. Seit einigen Jahren  beteiligen sich auch Frauen und Männer aus Neuerkerode sich an dieser Tradition. Es wird gebetet für Gerechtigkeit und Frieden in der Welt. In diesem Jahr kamen die Texte und Lieder von Frauen von den Philippinen. Das Thema des Gottesdienstes hieß: Was ist denn fair? „Für viele Bürgerinnen und Bürger Neuerkerodes ist es inzwischen eine wichtige Tradition geworden, sich in die Gemeinschaft der Betenden einzureihen und sich jedes Jahr ganz besonders über ein Land zu informieren“, so Neuerkerodes Pastorin Marita Bleich.

Nahezu voll auch die Neuerkeröder Kirche  bei einem farbenfrohen inklusiven Gottesdienst Mitte Februar. Die Kinder und Jugendlichen der Kinder- und Jugendkantorei St. Petri Sickte und der Singkreis aus Sickte hatten  zum Singspiel  „Die Stillung des Sturms“ eingeladen. Im Altarraum war ein Segelschiff aufgebaut.

Gemeinsam wurde dann die Geschichte der stürmischen Überfahrt dargestellt. Vertrauen und gemeinsames Tun waren die Botschaft dieses Gottesdienstes. Die Kinder der Kinderkantorei Sickte trugen als Matrosen blaue Umhänge und hielten gelbe Blitze und graue Regenwolken in den Himmel. Die Jugendlichen in ihren weißen Umhängen nahmen die Gottesdienstteilnehmer musikalisch mit auf die Fahrt über den See Genezareth.