„Quartier St. Leonhard - Gemeinsam die Zukunft gewinnen“

EIN LEUCHTTURMPROJEKT FÜR INNOVATIVE SOZIALRAUMORIENTIERTE STADTTEILENTWICKLUNG

Drei gemeinnützige Braunschweiger Träger – die Richard Borek Stiftung, die Evangelische Stiftung Neuerkerode und  das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland – erschließen das lange Zeit ungenutzte Areal. Die innovative Idee basiert auf der Verknüpfung von generationsübergreifendem Wohnen, Leben und Arbeiten in Verbindung mit sozialen Angeboten. In Anlehnung an die Tradition von St. Leonhard als Lebensort werden Aspekte wie Inklusion, Bildung und Teilhabe unter fachlichen Aspekten neu interpretiert.

Das Zusammen­­leben im Quartier soll inklusiv, interkulturell und intergenerativ gestaltet sein, das Wachstum sozialen Kapitals fördern und die Qualität zukünftiger Lebensformen nachhaltig positiv beeinflussen. Das von den Trägergesellschaften entwickelte Konzept zur Quartiersentwicklung St. Leonhard hat das Potenzial für ein Leuchtturmprojekt moderner inklusiver Stadtteilentwicklung weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Partner des Projektes sind die Unternehmensgruppe Evangelische Stiftung Neuerkerode und Ev. – luth. Diakonissenanstalt Marienstift mit ihren Gesellschaften, als christlich orientierter Anbieter von Angeboten in der Behindertenhilfe, Gesundheit, Rehabilitation, Altenhilfe und Prävention sowie der beruflichen Bildung. Das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland (CJD) Braunschweig, als Anbieter schulischer und musischer Bildung, welches mit seinen speziell entwickelten Bildungs- und Förderprogrammen eine bundesweit einzigartige Stellung einnimmt sowie die Richard Borek Stiftung, als innovative, traditionsreiche und soziale Braunschweiger Stiftung und die Richard Borek Immobilien, als Bauherr, Besitzer und Investor des Geländes und der Immobilien.

Entwurf: Feddersen Architekten

REICHHALTIGE ANGEBOTE UND DIENSTLEISTUNGEN DER PARTNEREINRICHTUNGEN

Die Angebote und Dienstleistungen des CJD Braunschweig sind unterschiedliche Wohn-, Therapie-, Bildungs- und Sozialangebote für Kinder und Jugendliche mit und ohne Hilfebedarf. Das umfasst eine internationale Kindertagesstätte (105 Plätze), die Hans-Georg- Karg-Grundschule (bereits vorhanden), ein Internat für Schüler/innen und spezielle therapeutische und pädagogische Wohnangebote der Jugendhilfe.

Die Angebote und Dienstleistungen der Unternehmensgruppe Ev. Stiftung Neuerkerode und Ev.-luth. Diakonissenanstalt Marienstift sind ambulante und stationäre Wohn- und Betreuungsangebote sowie eine Tagesförderstätte für Menschen mit Beeinträchtigung, betrieben durch die Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH.

Die Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH als Anbieter von stationärer, ganztagsambulanter
und ambulanter Suchtrehabilitation und medizinischer Versorgung von Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung wird eine barrierefreies ambulan tes Rehabilitationszentrums für Psychosomatik und Abhängigkeitserkrankungen eröffnen.

Die Diakoniestation Braunschweig wird einen ambulanten Pflegedienst und eine Tagespflege für Senioren betreiben. Das Senioren- und Pflegezentrum Bethanien gGmbH bietet Servicewohnungen für Senioren an.

Die Borek Immobilien GmbH & Co. KG vermietet barrierefreien Wohnraum für Senioren und Familien. Die Ansiedlung von medi zinischen und therapeutischen Angeboten ergänzt das Quartier.

Mittelpunkt des Quartiers bildet ein Kultur- und Bildungszentrum mit Café, DORV- Laden (= Dienstleistung und ortsnahe Rundum-Versorgung), Werkstätten für Holz, Metall, Textil, Natur wissenschaften und IT sowie einem Sport- und Bewegungstherapiebereich.
Hier ist auch das Quartiersmanagement angesiedelt. Es soll alle Akteure vor Ort und aus dem angrenzenden Sozialraum mit dem neuen Quartier vernetzen. Dafür wird eigens ein/e Quartiersmanager/in eingestellt. Partizipation, Teilhabe, Inklusion, Offenheit und Transparenz sind die Leitgedanken des Quartiersmanagements. Das Quartiersmanagement ist der Netzwerkknoten im Quartier.

Flyer

Entwurf: Feddersen Architekten