"Wir werden immer interessanter"

Angehörigen und Betreuertreffen der Wohnen- und Betreuen GmbH.

Der Geschäftsführer der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH (WuB), Marcus Eckhoff, begrüßte rund 200 Gäste zum traditionellen Angehörigen und Betreuertreffen der WuB .

Das neue Bundesteilhabegesetzt werde seinen Fokus stark auf die Klienten richten, so Eckhoff, „und das ist gut so!“ Neuerkerode fördere Inklusion, „in dem wir den Bürgern die Chance geben, unabhängig zu sein. Inklusion als Begriff sein nicht für Veränderungen ausreichend, notwendig sei eine systemisch achtsame Inklusionskultur, so Eckhoff. „Unser Strukturentwicklungsprogramm strahlt in die Region.“

Helge Staack, Leiter Abteilung Werkstätten/Mehrwerk gGmbH, betonte, durch die Gründung der Mehrwerk gGmbH und der Zusammenlegung von Werkstätten, Qualifizierung, Service und Gastronomie hätten sich interessante Möglichkeiten und Synergien gebildet. Insbesondere die Projektstandorte der Kubahalle in Wolfenbüttel und die Klostergärtnerei in Riddagshausen würden in der Region wahrgenommen. "Grundsätzlich sind alle Wege bei uns keine Einbahnstraßen. Qualifizierung geht immer weiter; wir werden immer interessanter", so Staack.

Christian Vaterodt, aus der WuB, kündigte die Feststellung konkreter Bedarfe in der Arbeit der Unterstützten Kommunikation an. Eine flächendeckende Erhebung laufe und werde demnächst ausgewertet. Außerdem erläuterte er Projekte im Jahr der Mobilität, das von der Stiftung für das Jahr 2017 ausgerufen ist.

Zur Gründung eines psychologisch angeleiteten Gesprächskreises für Angehörige und Betreuer rief der Leiter des Psychologischen Dienstes des Lukas-Werkes, Henning Michels, auf. Diese halboffene Gruppe könne über selbstgewählte Themen unter psychologischer Moderation diskutieren. (Anmeldungen: henning.michels@neuerkerode.de oder Tel.: 05305 201 281).

Der Vorsitzende des Angehörigenbeirates, Jürgen Schmitz rief zur aktiven Teilnahme an der Wahl zum nächsten Angehörigenbeirat am 14. November auf. Auch der Vorsitzende des Neuerkeröder Fördervereins, Christian Müller, warb um weitere Mitglieder und erläuterte, von den Beiträgen seien neben vielen anderen Projekten die Führerscheinkosten eines Neuerkeröders teilfinanziert worden. Außerdem habe man einem anderen Bürger Neuerkerodes eine Dauerkarte für Eintracht Braunschweig finanziert.

Die Auslastung der WuB in der stationären Betreuung betrage derzeit 99,39 % wurde mitgeteilt. Das Durchschnittsalter liege bei 50,47 Jahren.