
Die Theatergruppe der Evangelischen Stiftung Neuerkerode wurde 1997 von Hedda Rau und Kathrin Unger gegründet und verließ schon bald den "Freizeit-Status": die circa zehn körperlich und geistig behinderten Schauspieler und Schauspielerinnen sind während der Proben von ihrer sonstigen Arbeit freigestellt. Ihre Inszenierungen führen sie in der Braunschweiger Region, aber auch überregional bei Festivals und anderen Anlässen auf.
Das Theater Endlich "erspielt" sich seine Inszenierungen selbst:
Rund um ein Grundthema wird Szene für Szene über Improvisationen sowie genreübergreifende Methoden (Malerei, Recherche in Umwelt, Film und Literatur) ein Stück gebaut. Dabei spielt Sprache eine eher untergeordnete Rolle, die konzentrierte und berührende Spielweise erfolgt hauptsächlich über intensive körperliche und choreographische Ausdrucksformen.
So sind seit 1997 zahlreiche Inszenierungen entstanden, die mit großem Erfolg in der Region Braunschweig, aber auch auf Festivals und dem Kirchentag aufgeführt wurden und werden. Unter der Leitung und Regie von Martin von Hoyningen Huene und Andrea Kurmann ist das Theater überregional bekannt geworden.
Am 7. Dezember 2012 ist Premiere des neuen Stückes "Die Suche" des Theater Endlich, einer Koproduktion vom Theater Endlich der Evangelischen Stiftung Neuerkerode in Zusammenarbeit mit Anke Berger und Mirja Lendteiner.
DIE SUCHE
Eine Reise bis zum Ende der Welt und zum Anfang der Geschichtenfrei nach den Märchen der Gebrüder Grimm.
Wie kommst du in den Glasberg, kannst du Sterne pflücken, wo sind die Brüder, wohin sollst du gehen, wieviel kannst du geben? Ist es schlimm, dich zu verlieren? Was oder wen findest du beim Suchen? Wer spinnt eigentlich den Lebensfaden, den Schicksalsfaden? Zu welcher Geschichte führt er, wenn du ihm folgst?
Für das neue Stück hat sich die Gruppe Impulse aus Figuren-, Material- und Objekttheater, sowie aus der Film- und Performancearbeit geholt. Die Schauspieler und Schauspielerinnen tanzen, singen und erspielen Fragen und Antworten zu Motiven aus den Grimm’schen Märchen. Gemeinsam mit dem Publikum tauchen sie in die Welt der Mythen und Märchen ein.
Es war einmal. War es einmal?
Weitere Informationen und den Spielplan finden Sie hier.
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