Angehörigenbeirat

Angehörigenbeirat

Der Angehörigenbeirat der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH ist ein von Angehörigen und gesetzlichen Betreuern gewähltes Gremium aus bis zu 10 ehrenamtlich tätigen Mitgliedern. Die Amtszeit beträgt drei Jahre.

Der Angehörigenbeirat versteht sich als Ansprechstelle für Angehörige und Betreuer und nimmt deren Anregungen und Wünsche auf.

Im Mittelpunkt aller Überlegungen und Aktivitäten des Angehörigenbeirates stehen die Bürgerinnen und Bürger in Neuerkerode und den anderen Wohnbereichen der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH. Gemeinsam mit den Leitungskräften der Wohnen und Betreuen unterstützt der Angehörigenbeirat den Qualitätsdialog in der Einrichtung und setzt sich für gute und gerechte Lebensbedingungen ein.

Die Sitzungen des Angehörigenbeirates finden sechsmal jährlich statt und bilden eine gute Beratungsplattform zwischen Angehörigenbeirat, Bürgervertretung und Geschäftsführung.

Zweimal im Jahr lädt die Wohnen und Betreuen unter Mitwirkung des Angehörigenbeirates alle Angehörigen und Betreuer zu einem Angehörigen- und Betreuertreffen ein, um über aktuelle Entwicklungen zu informieren und Anregungen aufzunehmen. Die Termine werden im Veranstaltungskalender auf der Website der Evangelischen Stiftung Neuerkerode bekannt gegeben.

Aufgaben

  • Interessenvertretung von Angehörigen und Betreuern

  • Unterstützung und Beratung der Geschäftsführung und der Leitungsebene sowie der Bürgervertretung

  • Regelmäßige, gegenseitige Teilnahme an den Sitzungen des Angehörigengesprächskreises und der Bürgervertretung

  • Mitgestaltung des Angehörigen- und Betreuertages

  • Information der Angehörigen und Betreuer

  • Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen

  • Konstruktive Auseinandersetzung mit politischen Veränderungen im Interesse der Bürger und deren Angehörigen und Betreuer

Beratung

Langjährige Erfahrung verbindet den Angehörigenbeirat mit der Evangelischen Stiftung Neuerkerode und der Wohnen und Betreuen. Eltern, Angehörige und Betreuer, die einen Erfahrungsaustausch suchen, sich über die Arbeit in der Stiftung informieren möchten oder eine persönliche Beratung wünschen, können sich gerne auch persönlich an die Mitglieder des Angehörigenbeirates wenden.

Der frischgewählte Angehörigenbeirat mit Wohnen und Betreuen-Geschäftsführer Marcus Eckhoff (2. v.l.).
Nicht auf dem Bild: Angehörigenbeiratsmitglied Klaus Moritz.

Mareike Mehlau

Mareike Mehlau

  • Alter: 46 Jahre
  • Wohnort: Braunschweig
  • Beruf: Kulturwissenschaftlerin/Erzieherin

Mein Sohn Anton ist 20 Jahre alt und wohnt seit Dezember 2015 in Neuerkerode. In seiner Wohngruppe im Weidenweg 5 und im Dorf hat er sich inzwischen gut eingelebt und fühlt sich offensichtlich sehr wohl. Den Umzug von Anton aus unserer Familie hinein in die ev. Stiftung Neuerkerode habe ich als entlastend, aber auch herausfordernd erlebt. Für mich war es in dieser Situation sehr hilfreich, Ansprechpartner unter den anderen Angehörigen zu finden, denen ich meine Sorgen schildern konnte und die mir mit Rat zur Seite standen. Ich glaube, dass es wichtig ist, immer wieder in einen intensiven und nachhaltigen Dialog mit den Mitarbeitenden zu kommen. Deshalb würde ich mich jetzt gerne selbst im Angehörigenbeirat einbringen, um für andere ein offenes Ohr zu haben und die vielfältigen Anliegen von uns Eltern und Betreuern mit zu vertreten.

Elisabeth Berndt

Elisabeth Berndt

  • Alter: 70 Jahre
  • Wohnort: k.A.
  • Beruf: Rentnerin

Ich bewerbe mich ein drittes Mal in den Angehörigenbeirat, weil ich das Leben in Neuerkerode gern mitgestalten möchte und die Anliegen der Eltern und Betreuer gern vertreten möchte. Außerdem möchte ich mich informieren über einzelne Bereiche in der Stiftung, z. B. den Medizinischen Dienst. Zu unseren Sitzungen werden meist Mitarbeitende eingeladen, um aus ihren Bereichen zu berichten. Dieses Wissen geben wir gern an Angehörigen und Betreuer weiter, In der ersten Wahlperiode habe ich auch die Bürgervertretung begleitet, was mir viel Freude bereitet hat. Ich bin gern in Neuerkerode und oft auch mit meiner Betreuten im Biermanski‘s, wo ich mit vielen Bewohnern in Kontakt komme.  Meine Hobbys sind Lesen und meine ehrenamtliche Arbeit in meiner Kirchengemeinde. Ich würde mich freuen, die nächsten Jahre Ihre Interessen vertreten zu können.

Dr. Maria-Elisabeth Schmidt

Dr. Maria-Elisabeth Schmidt

  • Alter: 57 Jahre
  • Wohnort: Wolfenbüttel
  • Beruf: k.A.


Im Jahre 1999 begann meine freiberufliche Tätigkeit als Betreuerin. Seitdem begleite ich Menschen in unterschiedlichsten Lebensverhältnissen, auch in Neuerkerode. Ich schätze den Wert dieser Menschen und bin bemüht einen kleinen, meinen, Beitrag dazu zu leisten, dass Leben gelingt.

Hans-Ulrich Horn

Hans-Ulrich Horn

  • Alter: 65 Jahre
  • Wohnort: Peine
  • Beruf: Berufssoldat i.R.

Meine Zwillingstöchter Miriam und Meike wohnen seit Anfang 2012 in Neuerkerode in der Wohngruppe „Am Lindenplatz 3“. Sie sind beide von Geburt an körperbehindert und auf einen Rollstuhl angewiesen. Seit mehreren Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen der Lebenshilfe, im Bundeswehrsozialwerk e.V. und seit ca. 1 Jahr im Angehörigengesprächskreis. Ich würde gern im Angehörigenbeirat mitarbeiten und könnte mir vorstellen, mich besonders für die Gruppe der Rollifahrer/-innen einzubringen.

Jürgen Schmitz

Jürgen Schmitz

  • 56 Jahre
  • Tönisvorst
  • Geschäftsführer

Drei unserer erwachsenen Adoptivkinder leben in Neuerkerode und Braunschweig: Marcelo seit Januar 2014, Gilmara seit Februar 2015 und Marco seit August 2015. Gerne habe ich mich von 2014 bis jetzt als Vorsitzender des Angehörigenbeirates engagiert, um auf diese Weise zum Wohle der Bürger von Neuerkerode beitragen zu können - und etwas an Neuerkerode „zurückgeben zu können“. Ich verstehe den Angehörigenbeirat als Vertretung aller Angehörigen und Betreuern der Bürgerinnen und Bürger in der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH. Daher ist mir der Informationsaustausch z.B. auch im Rahmen des Angehörigengesprächskreises sehr wichtig. Nur wenn der Angehörigenbeirat von möglichst vielen Angehörigen und Betreuern ihre Anliegen erfährt, kann eine wirkungsvolle Vertretung erfolgen.

Christa-Bärbel Hasenfuß

Christa-Bärbel Hasenfuß

  • 62 Jahre
  • Braunschweig
  • Hausfrau

Seit der Erkrankung meines Sohnes im Jahr 1982 habe ich meine Tätigkeit als Bautechniker aufgegeben und bin seit dieser Zeit Hausfrau (und Mutter von 5 Kindern). Mein Sohn Philipp lebt seit 10 Jahren in Neuerkerode. Im Jahr 2011 wurde ich Mitglied im Angehörigenbeirat. Ich bin ehrenamtlich in Neuerkerode tätig und daher zweimal in der Woche im Dorf. Für mich ist es besonders wichtig, den Bürgern, die selbst nicht in der Lage sind für sich zu sprechen, entsprechende Aufmerksamkeit und Zuwendung zukommen zu lassen.

Monika Kortegast

Monika Kortegast

  • 70 Jahre
  • Braunschweig
  • Krankenschwester, i.R.

Mein Sohn Jürgen Hofmann wohnt seit 1. Juni 2013 in Neuerkerode. Seit Dezember 2016 wohnt er in der Wohngruppe Weidenweg 1. Seit dem 2.12.2014 bin ich Mitglied im Angehörigenbeirat. Da ich im Ruhestand bin, möchte ich mich gerne für die Belange der Bürger/innen und natürlich auch für meinen Sohn Jürgen Hofmann einbringen. Bis jetzt habe ich an den Sitzungen der Bürgervertretung teilgenommen, was mir auch sehr viel Freude macht. Letztendlich hat auch meine Teilhabe an der Demonstration zum Bundesteilhabegesetz in Berlin dazu beigetragen, dass es in einigen Punkten entschärft wurde.

Ich stelle mich für eine Wiederwahl gern zur Verfügung.

Iris Camp

Iris Camp

  • 56 Jahre
  • Wolfenbüttel
  • Buchhalterin – ehrenamtliche Betreuerin in verschiedenen Wohnformen

Meine Tochter arbeitet im BBB der Gärtnerei im Dorf. Ich bin ehrenamtliche Betreuerin und betreue mehrere Bürger/innen in Außenwohngruppen und im Dorf. Ich möchte die Veränderungen im Dorf mitgestalten. Mein Ziel ist es, den Bürgern in Neuerkerode eine Stimme für die Durchsetzung ihrer Wünsche zu geben.

Klaus Macke

Klaus Macke

  • 69 Jahre
  • Braunschweig
  • Sozialarbeiter im Ruhestand

Unser Sohn Simon lebt seit 12 Jahren in der ESN. Seit ca. 2008 bin ich Mitglied im Angehörigenbeirat. Unseren Angehörigenbeirat halte ich für eine wichtige und für die ESN äußerst nützliche Einrichtung, weil Angehörige und Betreuer einen Beitrag innerhalb der Qualitätsentwicklung der ESN in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Leitung und den Mitarbeitern der Stiftung leisten können. Angehörige und Betreuer, die sich mit Ihrem Anliegen Gehör verschaffen wollen, sollen sich vertrauensvoll an die Mitglieder des Angehörigenbeirats wenden können. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass diese Anliegen jeweils von den Verantwortlichen der ESN aufgegriffen werden um konstruktive Lösungen zu finden. Darüber hinaus ist es mir wichtig in Kontakt mit den BürgerInnen der Stiftung zu kommen. Deshalb arbeite ich ehrenamtlich im Freizeitbereich der Stiftung mit.

Klaus Moritz

Klaus Moritz

  • 73 Jahre
  • Weyhausen bei Wolfsburg
  • VW – Marktforscher i.R.

Vater von Michael Moritz, der seit mehr als 20 Jahren in Neuerkerode lebt, Mitglied im Angehörigenbeirat, organisiere mit Freude den seit 22 Jahren bestehenden Neuerkeröder Radtreff, Mitglied und früheres Vorstandsmitglied im Förderverein, 15 Jahre bis vor kurzem den Angehörigengesprächskreis geleitet. Besondere Bedeutung haben für mich eine weitere positive Entwicklung des „Dorfes Neuerkerode”, ein offener Informationsaustausch mit den Mitarbeitern und der Leitung, sowie ein konstruktiver Interessenausgleich mit für beide Seiten annehmbaren Lösungen.